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Neu : Lamatrekking

Aktuell:

Rucksack auf und los! Wochenende mit Halbpension und Wanderführung. € 100,- im DZ.

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Zum Geburtstag, zum Jubiläum, zu vielen Anlässen oder einfach nur so - überraschen Sie mit einer unserer Reisen oder Aktivitäten in einem Gutschein !

Termine:

Ab April jeden ersten Sonntag im Monat Kanu-Tour auf der Fränkischen Saale. Ab 6 Teilnehmer. € 50,- ; Kinder bis 12 Jahre € 35,-

Tipp:

Wir organisieren und veranstalten alle unsere Wanderungen abgestimmt für Seniorinnen und Senioren → kürzere Gehzeiten, geringerer Schwierigkeitsgrad. Ebenfalls mit Wanderführung / Reiseleitung

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Buchtipp:

 Mainfranken Reiseführer

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Naturpark Spessart

Naturdenkmal Eiche

Der Naturpark Spessart

Den Spessart "Naturpark" zu nennen, widerspricht verniedlichend der Wirklichkeit. Das Land war abgelegen und undurchdringlich denn die ehemaligen Herren, die Kurfürsten von Mainz, duldeten in solch idealem Jagdgelände kaum Rodungen und Ansiedlungen. Der Naturpark Spessart liegt im Mainviereck, wobei die Sinn und Kinzig die nördliche Grenze bilden. Mit ca. 1710 qkm in Bayern und 730 qkm in Hessen bildet er das grösste zusammenhängende Mischlaubwaldgebiet in Deutschland. Ein Dorado für Wanderfreunde. Vorherrschend sind hier Buchen und Traubeneichen auf den Höhen und Hängen. Kiefern, Stieleichen und Birken finden sich in den sandigen Niederungen. An Bachläufen und Feuchtgebieten begegnen uns vornehmlich die Erle, Linde und Esche sowie der Ahorn. Besonders hervorzuheben sind die weltweit geschätzten Spessart - Funiereichen. Geologisch gesehen ist der Spessart ein recht junges Gebirge. Das Grundgebirge bildete vor 500 bis 700 Millionen Jahren kristallines Gestein, das im nordwestlichen Spessart zu Tage tritt. Das Kommen und Gehen von Meeren hinterliess bis vor 200 Millionen Jahren Ablagerungen, die heute das bis zu 400 m mächtige Deckgebirge aus Buntsandstein bilden. Umwelteinflüsse und Erosion gaben dem Spessart sein heutiges Aussehen mit Plateau und tief eingeschnittenen Tälern. Die Ton- und Lehmschichten verhindern ein schnelles Versickern des Wassers und machen den Spessart zu einem quellenreichen Mittelgebirge. Die höchste Erhebung ist der Geiersberg mit 586 m. Während im Innern nährstoffarmer Boden vorherrscht sind an den Randlagen zum Main hin die Böden ertragreicher. Nach dem Wiener Kongress (1814/15) gelangte der Spessart an Bayern. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden in den Wäldern Glashütten, aus denen sich Ortschaften (Wiesthal, Weibersbrunn, Heigenbrücken, ...) bildeten. Auch waren Fuhrleute aus Frammersbach in ganz Europa unterwegs und sehr gefragt. Trotzdem blieb der Spessart bis ins 20. Jahrhundert hinein ein Armenhaus. Erst nach dem 2. Weltkrieg verbesserte sich die wirtschaftliche Lage der Bewohner erheblich. Heute zeigt sich der Spessart als ein ideales Erholungs- und Wandergebiet mit abwechslungsreichem Angebot für Jung und Alt. Verkehrsmässig wurde der Spessart schon früh von sogenannten Altstrassen, damals wichtige Handelswege, durchzogen. Spessartwald = Räuberwald ? Das waren Gründe, warum streunende "Galgenvögel" wie der Wurzeljörg, der taube Johann oder der krumme Hanfriedel die Durchquerung des riesigen Waldgebietes zum gefährlichen Unterfangen werden liessen. Die wichtigsten Routen waren der Eselsweg und die Birkenhainer Strasse. Heute sind sie gern gelaufene Fernwanderwege. Seit den 50er Jahren durchquert die Autobahn A 3 Frankfurt - Würzburg den Spessart. Ausserdem führen die ehemalige Bundesstrasse 8, die B 26, sowie die "Deutsche Ferienstrasse Alpen - Ostsee" durch und über die schönen Wälder und Täler.

Drum ihr Leut' nehmt euch in acht weil in der Nacht der Räuber wacht!